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Gärten zum Wohlfühlen
Landschaftsgärtner wollen mit einer bunten Vielfalt an Gartenkreationen begeistern  

„30 Jahre Landesgartenschauen in Baden-Württemberg“ ist für die Garten- und Landschaftsbaubetriebe der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ein besonderer Anlass, sich auf der LGS Villingen-Schwenningen zu präsentieren. Die Fachbetriebe des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. zeigen hier vom 12. Mai bis 10. Oktober 2010 die ganze Vielfalt der Gartengestaltung. Mit Aktionen und Veranstaltungen wollen sich die Landschaftsgärtner vorstellen und die Besucher mit ihren Gärten begeistern. Den Auftakt bildet der Jugendpreis 2010. Bei den baden-württembergischen Meisterschaften trifft sich der beste Landschaftsgärtnernachwuchs.

„Senkgarten“, „Patio-Garten“, „Wellnessgarten“

„Ein grünes Wohnumfeld zu schaffen ist die ureigenste Aufgabe des Landschaftsgärtners“, so Thomas Schuler, Vorsitzender der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg. „Der eigene Garten wird immer mehr zu einem wichtigen Rückzugsgebiet für die Menschen. Mit unseren Mustergärten zeigen wir die aktuellen Trends für solche Rückzugsgebiete. Und wir wollen deutlich machen, gerade wenn es um die Neu- oder Umgestaltung oder die Pflege eines Gartens geht, sind wir, die Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus, die richtigen Ansprechpartner.“ Thomas Schuler verspricht: „Die Besucher dürfen sich auf neun Gärten freuen, deren Markenzeichen Kreativität und Ideenreichtum, ausgeführt mit landschaftsgärtnerischer Präzisionsarbeit, sind.“

In einem sogenannten „Senkgarten“ bietet die Walter Frommer oHG aus Villingen-Schwenningen dem Besucher einen tiefer gelegenen Ruheplatz, der von Wasser durchströmt und von einer künstlerischen Galerie umgeben wird.

Die Firmen Garten Halter aus Villingen-Schwenningen und Rainer Herold aus Tuttlingen nehmen in ihrem gemeinschaftlichen „Patio-Garten“ mit einem kleinen, in sich geschlossenen Freiraum Bezug auf die immer kleiner werdenden Grundstücke und städtischen Lebensräume. Hier wird gezeigt, dass die Gestaltung eines qualitativen Hof-Gartens mit südlichem Flair, der in unzähligen Formen Erholung vom Alltag ermöglicht, auch auf kleinsten Flächen umsetzbar ist.

„Alles hat seine Zeit“ ist das Credo des Garten- und Landschaftsbau-Betriebes Dieter Maier aus Villingen-Schwenningen auf der Landesgartenschau, denn der Garten symbolisiert nicht nur die Zeit, sondern macht sie mit allen Sinnen erlebbar.

Zum Thema „Zen Modern“ wird die Firma Ralf Ries, Villingen-Schwenningen aus einer Komposition von Natursteinen und Materialien wie Metall, Holz, Acrylglas und Pflanzen einen Ort der Ruhe und Entspannung schaffen.

Die Firma Thomas Schuler aus Deißlingen und die Gartengestaltung Späth GmbH aus Villingen-Schwenningen bauen gemeinsam einen Schaugarten unter dem Motto „Romantik trifft Kunst“. Gestaltet wird dieser Garten mit Natursteinen in warmen Farben, einem Bachlauf, Pflanzen und Brücken als Verbindung von Natur & Kultur und Sitzplätze, die zum Verweilen und Betrachten einladen.

Einen „Wellnessgarten“ auf kleinstem Raum mit einem Biopool, einer Außenküche, einem Holzdeck und verschiedensten Beleuchtungselementen hält die Firma Hannes Thieringer aus Villingen-Schwenningen für die Besucher der Landesgartenschau parat.

Die Firma wildigarten aus Villingen-Schwenningen verbindet in ihrem „Gartenzimmer“ einen wohnlichen Garten mit Rasenfläche und großzügig gestalteten Terrassenbereich mit Brunnen, mit einer Sauna Lounge und macht so nicht nur den Aufguss zu einem „besonderen“ Erlebnis.

Einen „Bambusgarten“, der jedoch nicht an einen typisch chinesischen oder japanischen Garten erinnern soll, sondern vielmehr ein „bewusstes Gehen“ mit Hilfe von unebenen Natursteinbelägen in den Fokus stellt, baut der Betrieb Peter Wiljotti aus Tuttlingen.

Last but not least präsentiert die Firma Guido Woll aus Bonndorf den Themengarten „Energie“. Muschelkalkmaterial und Wechselflor bilden den Rahmen für einen Bachlauf, eine Erdkugel, die von Hand angetrieben werden kann und ein Gewächshaus. An verschiedenen Wänden und Dachbegrünungen kommen integrierte Solarenergieträger zum Einsatz.

Die 9 Schau-Gärten werden so zu einer wunderschönen Kulisse für die Veranstaltungen der Landschaftsgärtner wie der „Tag des Gartenbaus“, die Themenreihe „Garten-Aktuell“ oder die Veranstaltungsreihe „Forum Zukunft Grünes Bauen“. Der „Treffpunkt Grün“, in direkter Nachbarschaft zu den Ausstellungsgärten der Landschaftsgärtner, wird die Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Garten sein, die von den Experten für Garten- und Landschaft beantwortet werden.   

Jugendpreis 2010 – mit dem Nachwuchswettbewerb der Landschaftsgärtner geht es los

Einen bunten Fächer an Angeboten zur Berufsorientierung halten die Landschaftsgärtner während der gesamten Landesgartenschau für Schülerinnen und Schüler sowie für Eltern und Lehrer bereit. Dazu zählen „Schnupperaktionen zum Beruf Landschaftsgärtner“ ebenso wie eine „Baumkletteraktion“. Im Rahmen des Grünen Klassenzimmers dürfen Kinder ihren „Traumgarten in der Kiste bauen“ und bei der „Mathematik auf der Wiese“ erfahren sie, wie Mathematik sich ganz praktisch anwenden lässt. Für die Mitarbeiter der Agenturen für Arbeit wird es eine Berufsinfoveranstaltung zum Beruf Landschaftsgärtner geben.

Weltmeisterschaft 2011 - London lockt

Die Teilnehmer am Jugendpreis 2010 auf der LGS Villingen-Schwenningen haben zwei große Ziele: die deutschen Meisterschaften der Landschaftsgärtner im September 2010 in Nürnberg und wenn alles gut geht – die Berufsweltmeisterschaften 2011 in London. So ganz aus der Luft gegriffen sind diese Ziele nicht, denn die baden-württembergischen Landschaftsgärtner haben bereits sechsmal die deutschen Meisterschaften gewonnen, sind 2007 Vizeweltmeister und in 2009 sogar Weltmeister geworden. Eines ist jetzt schon sicher: der Wettbewerb wird spannend, denn jedes der sechs Teams möchte sich in diese Meisterriege einreihen.

Voilà – ein deutsch-französischer Garten

„Über den Tellerrand hinausschauen und gucken wie es der Nachbar macht“ unter diesem Motto werden Auszubildende des Garten- und Landschaftsbaus aus Deutschland und Frankreich gemeinsam einen Garten bauen. Für die Auszubildenden wird diese Projektarbeit eine besondere Herausforderung, denn nicht nur die sprachliche Verständigung ist eine neue Erfahrung für sie, sie gehen auch mit unterschiedlichen fachlichen Voraussetzungen an diese Aufgabe. Während in Deutschland der Schwerpunkt der Ausbildung im praktischen Bereich liegt, ist die Ausbildung der französischen Landschaftsgärtner vorrangig auf die Theorie ausgerichtet. Man darf also gespannt sein, wie die angehenden Landschaftsgärtner diese Aufgabe gemeinsam bewältigen. Initiiert und unterstützt wird dieses deutsch-französische Projekt von der Albert-Schweitzer-Schule in Villingen-Schwenningen, dem Lycée du Pfixbourg Wintzenheim in Frankreich und dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V.

Informationen zu den Schau-Gärten und den Aktionen und Angeboten der Landschaftsgärtner auf der LGS Villingen-Schwenningen 2010 
gibt es beim
Verband Garten-, Landschafts- und
Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V.
Filderstr. 109/111
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel. 0711/97566-0
Fax 0711/97566-20
Internet: http://www.galabau-bw.de/ 
E-Mail: info@galabau-bw.de
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