Emilia Braun und Matilda Lehmann sind die baden-württembergischen Siegerinnen der Herzen beim bundesweiten Landschaftsgärtner-Cup 2026

Emilia Braun von der Otto Müller GmbH, Bammental, und Matilda Lehmann von Wolf Garten‑ und Landschaftsbau GbR, Ladenburg, sicherten sich beim bundesweiten Finale des Landschaftsgärtner‑Cups am 16. und 17. September 2026 auf der Messe GaLaBau 2026 in Nürnberg den sechsten Platz und gewinnen die baden-württembergischen Herzen für sich.

Emilia Braun und Matilda Lehmann sind die baden-württembergischen Siegerinnen der Herzen beim bundesweiten Landschaftsgärtner-Cup 2026

Mit einer starken Leistung hat das Team aus dem Raum Mannheim/Heidelberg in einem spannenden Finale unter den besten Nachwuchskräften Deutschlands sein Können unter Beweis gestellt. Ausbildungsbetriebe, Trainerinnen und Trainer, Familien und Freundinnen sowie der Verband Garten‑, Landschafts‑ und Sportplatzbau Baden‑Württemberg e. V. (VGL-BW) würdigen die Platzierung auf dem sechsten Platz und gratulieren den Nachwuchs-Landschaftsgärtnerinnen herzlich zu ihrer Leistung.  
Wettbewerbsaufgabe 2026 
11 Zweierteams verwandelten kreativ, präzise und unter Zeitdruck beim bundesweiten Landschaftsgärtner‑Cup in nur 15 Stunden ein 4 × 4 Meter großes Wettbewerbsfeld in einen beeindruckenden Gartenausschnitt. Im Fokus der diesjährigen Aufgabe stand die Gestaltung eines Tiny Gardens, der mit einer kleinen Terrasse und einem Solitärbaum zur Aufwertung eines Tiny Houses dienen soll. Das Gartenkonzept zeigt, wie auch auf kleinem Raum attraktive und klimaangepasste Aufenthaltsbereiche geschaffen werden können. Die Aufgabe vereint typische Tätigkeiten des GaLaBaus wie Naturstein- und Holzbearbeitung, Bodenmodellierung und fachgerechte Pflanzarbeiten. Die Teams müssen dabei nicht nur handwerkliches Können, sondern auch Kreativität, Präzision und Teamarbeit unter Beweis stellen. 
Am ersten Wettkampftag waren die Natursteinmauer mit Grenadierschicht als Einfassung für den Klinkerbelag fertigzustellen. Am zweiten Tag folgten die Fertigstellung aller Belagsflächen und die Bepflanzung. Der Solitärbaum, ein alter Birnbaum, bildet mit einem mit Holz verkleideten Container das Hauptelement des Gartens. Die Verwendung der vorgegebenen Materialien und Stauden sowie die Erstellung der Holzverkleidung stellten die Teilnehmenden vor zusätzliche Herausforderungen.  
An den beiden Wettkampftagen überzeugte das einzige Frauenteam unter den 22 Teilnehmenden durch herausragendes Engagement, Herzblut und große Motivation die Jury. 
Alexandra Gall, VGL-BW Vorständin für Nachwuchswerbung und Fachkräftesicherung, zeigte sich stolz auf die Leistung der beiden: „Emilia und Matilda gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen, dass Frauen unsere Grüne Branche noch stärker machen. Ihr Engagement, ihre Präzision und ihr Teamgeist zeigen: Dieser Beruf bietet tolle Perspektiven – für alle, die die Welt von morgen mit Herz und Fachwissen gestalten wollen." „Die Leistungen der jungen Frauen war außergewöhnlich“, betonte VGL-BW Geschäftsführer Marco Riley. „Wir sind sehr stolz auf unseren Nachwuchs. Emilia und Matilda machen deutlich, dass der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau auch in Zukunft auf hervorragend ausgebildete Fachkräfte bauen kann.“ 
Die Jury um Sprecher Ludger Plaßmann setzte sich aus erfahrenen Fachleuten aus Betriebsinhaberinnen und -inhabern sowie Ausbilderinnen und Ausbildern aller Landesverbände zusammen. Sie bewerteten die Entstehung der Gärten nach den Regeln der Technik und ermittelten das Siegerteam und die Platzierungen. 
Neben der Jury unterstützen namhafte Partner der Grünen Branche den Landschaftsgärtner‑Cup 2026 erneut, um den angehenden Expertinnen und Experten sowie den Messebesuchenden ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.  

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